Das Seelchen
In einem Haus ganz tief in mir, da wohnt ein lustig Seelchen.
Das lebt ganz leis´ und schnuckelig, mit zartem, ruhigem Kehlchen.
Ganz lange war es nicht zu spüren,
denn die Bestimmung mich zu führen,
war lange Zeit vergessen.
Doch nun weiß ich ganz ungeniert-
Ich hab es stets besessen.
Schon immer war es tief in mir,
auch wenn verschlossen war die Tür.
Durch ´s Fenster schaute es hervor
und suchte nach dem offenen Tor.
Und als dies ward gefunden,
war vieles überwunden.
Mit leisem Schritt und Vorsicht pur,
traute es sich raus- ein Stückchen nur.
Dann merkte es auf diesem Weg,
es fröhlich immer weiter geht.
Des Seelchens Stimmung wurde heiter,
drum ging es auch noch weiter.
Es sah viel Licht, es spürte Wärme
Und das, das mochte es sehr gerne!
Deshalb erfasste es der Mut,
und ließ es zu- denn das war gut.
Es hüpfte hin und sprang nach quer,
ganz ausgelassen, gar nicht schwer.
Für mich ist dieser Freudentanz,
wirklich, ein purer Glanz.
Denn ich bemerke was es weckt,
ein Gefühl, was ewig tief versteckt.
Es weckt den Blick für schöne Dinge
Und schärft dabei ganz viele Sinne.
Ganz ohne Garantie in welche Richtung es wird gehen.
Und trotzdem wundervoll und zu verstehen.
Ich lass das Seelchen schwingen
und Glücksmomente bringen,
denn dadurch wird mir klar,
es ist so vieles da,
wofür es lohnt zu hoffen
und ist man noch so sehr betroffen,
die Zeit wird kommen und auch bleiben,
der Strom des Seins wird es dann treiben.
Das schöne Fühlen ist jetzt da
Vielleicht bleibt es, das wäre wunderbar!
Das Haus vom Seelchen tief in mir,
hat weit geöffnet die kleine Tür.
Das Seelchen selbst es schmunzelt fein,
es möchte noch lang so glücklich sein!

Gemeinsam Lachen
Komm und pack die Sachen ein,
es ist ein toller Tag zum glücklich sein.
Lass die Sorgen draußen stehen,
man kann den Weg ja auch gemeinsam gehen.
Warum willst Du hier alleine,
viele Deiner Tränen weinen?
Nimm doch einfach meine Hand
und geh mit mir durch das weite Land.
Schau nach vorn und nicht zurück,
dann findest Du auch sicherlich Dein Glück.
Spür den Wind und las dich treiben,
ich möchte dabei bei Dir bleiben.
Ja ich hab Dir viel zu sagen,
möchte Dich so manches fragen.
Glaube mir ich werde leitend,
Dich auf Deinem Weg begleiten!
Siehst Du da den Sonnenschein?
Diese Strahlen sind so warm und rein!
Folgen wir dem Lichtermeer
und erleben so viel mehr.
Sei Dir sicher ich bin da,
auch wenn es mal anders war!
Erreich mit mir diese Weiten,
nach den längst vergangnen Zeiten!
Und so werden wir es schaffen,
das wir zwei gemeinsam lachen!!

Träumen
Eigentlich möchte ich hier schreiben,
ein paar Zeilen nur für mich,
doch meine Gedanken drehen,
sich gerade so um dich.
Ich will damit nicht sagen,
dass dieses mich bedrückt,
viel eher muss ich feststellen,
dass es mich leicht entzückt.
Zu viel denkt doch ein jeder
An Kummer und auch schmerz,
viel besser und auch schöner,
sind warne Gedanken für das Herz.
Drum lasse ich es zu, das Träumen,
und genieße diese Zeit,
vertreibe alles arge- sehr, sehr weit!
Und wenn sich schleichen langsam,
Realitätsgedanken ein,
dann überlege ich ratsam: „Muss das jetzt wirklich sein?“
Lässt es sich nicht vermeiden,
so weiß ich doch genau,
die Momente voller Freude,
sind die, auf die ich bau.
Ja im Moment da träum ich,
so einfach vor mich hin,
und meine Zeilen haben,
einen tiefen warmen Sinn.
Auch wenn ein niemand weiß,
ob Träume Schäume sind,
trotzdem erfüllen sie Momente,
wie ein lauer Sommerwind.
Ich schließe meine Augen
Und höre in mich rein.
Was sagt mir mein Empfinden?
Wo würde ich gerne sein?
Doch diese Antwort, sorry, verzeiht mir alle hier-
Die bleibt jetzt mein Geheimnis und ganz allein bei mir!
