Ich sitze hier so vor mich hin
und überlege, ob ich einsam bin.
Einsam bin ich keineswegs,
aber allein wenn man länger überlegt.
Einsamkeit bedeutet niemanden zu haben,
aber das kann ich von mir nicht sagen.
Ich habe Menschen die mich lieben,
auch wenn viele Kilometer dazwischen liegen.
Hätt ich keinen, der mich mag,
dann wär ich einsam, an jedem Tag.
„Allein“, das ist das richtige Wort,
bin ich hier an weitem Ort.
Aber auch allein sein, das kann schmerzen,
keiner ist da, mit dem man kann scherzen.
Tag aus, Tag ein- der selbe Trott,
manchmal fühle ich mich wie Schrott.
Probleme freß ich in mich rein,
denn ich bin die meiste Zeit allein.
Viele sagen: „Du hast doch deinen Hund“ -
doch nicht viel Worte kommen aus diesem Mund.
Doch ich komme damit klar,
denn ab und zu ist jemand da
mit dem ich rede über dies und das,
und das macht, auch ganz großen Spaß
Einen Menschen gibt es der verschafft mir Kraft,
sonst hätte ich’s auch nicht bis hier geschafft.
Doch oft vermiß ich meine Lieben, die zu Haus verweil`n
und da weiß ich: „Hier bist du allein!“

Herzschmerz
Schau in mein Herz, spürst du wie es weint?! Schau in mein Herz, es nicht immer so lacht wie es scheint.
Schau in mein Herz, es blutet vor Schmerz. Schau in mein Herz, weil der Kummer die Kräfte verzehrt.
Schau in mein Herz, und nicht nur davor. Schau in mein Herz, die Sorge baut auf - ein eisernes Tor.
Schau in mein Herz, auch wenn die Liebe verinnt. Schau in mein Herz, lass nicht zu das Haß unser Leben bestimmt.
Schau in mein Herz, muß es wirklich geschehen? Schau in mein Herz, das nur das Schlechte noch wird gesehen?
Schau in mein Herz, es war nur für dich. Schau in mein Herz, die Kraft ließ mich in Stich.
Schau in mein Herz, nicht wir hatten Schuld. Schau in mein Herz, andere Mächte hatten mehr Geduld.
Schau in mein Herz und auch in dein´s. Tu jetzt nicht so, als hättest du kein´s.
Schau in mein Herz und sieh was nun richtig, nur für den Stern ist unsere Entscheidung noch wichtig!
Laß unsere Herzen sprechen, auch wenn wir gemeinsam brechen.
Es gab auch die Zeit, da hat noch kein Herz geweint!
Die Mimik
Schau dem Menschen in`s Gesicht
und überleg ob es zu Dir spricht.
Die Augen sagen so viel aus
und lassen auch Geheimes raus.
Die Mimik sei auch sehr beschaut,
und auch die Farbe dieser Haut.
Aber Vorsicht! Nicht zu schnell geurteilt,
denn nicht jeder ist dazu bereit,
sich in das Tiefste schaun zu lassen
und Du kannst dann sehr erblassen.
Wenn dann die Mauer fällt und
ein anderes Gesicht Dir entgegenhält.
Doch ein reines Gesicht auch mit Schwäche zeichen,
stellt Dir oft die Hilfeweichen.
Wenn das dann richtig auch erkannt,
reicht man sich auch bald die Hand.
Oder beide Seiten sollten`s lassen,
dann brauchen sie auch nicht zu hassen!
Das wichtigste jedoch ist,
das wenn Du mit dem anderen spichst:
Schau ihm ins Gesicht und zeig ihm Deines,
damit er weiß das es auch rein ist!

Sonnenstrahlen
Sonnenstrahlen haben die Kraft einen Menschen zu wärmen,
sie dringen in dein Herz ohne es zu beschweren.
Diese Strahlen erwecken das Lachen in dir
Und öffnen die Tür der Freude dafür.
Die Zeit der Kälte und Dunkelheit,
erscheint durch diese Strahlen unendlich weit.
Öffne dich und genieße diese Wärme,
denn nur dann lebst du richtig gerne!
Du bist wie ein Sonnenstrahl für mich!

Nicht Jeder
Nicht jeder, der sich lachend gibt,
das selbst genauso locker sieht.
Nicht jeder, der den anderen zu hört,
ist mit sich selbst im Reinen.
Nicht jeder der dem nächsten hilft,
weiß auch sich selbst zu heilen.
Nicht jeder der so stark doch wirkt,
könnte manchmal nicht auch weinen.
Nicht jeder der für andere da,
wird auch von diesen verstanden
fragt er sich dann, nur innerlich
„Warum ist keiner da- für mich?“
Dich verstehen
Sei nicht nur traurig, sondern red auch mit mir,
lass mich teilnehmen an Deinem Gefühl.
Helfen werde ich vielleicht nicht können,
aber zuhören mit Sicherheit,
und ein offenes Ohr wird nicht von jedem gereicht.
Ein ausgesprochenes Wort kann viel bewirken
man lässt eine Last aus sich heraus.
Warum soll dies nicht auch bei dir gelingen?
Du musst den Kummer nur in Worte bringen.
Versuche mit mir zu sprechen und
lass das Schweigen brechen.
Vielleicht wird es dir dann besser gehen
und eventuell kann auch ich Dich dann verstehen!

Sehen
Ich sehe ein Gesicht,
ich höre nicht was es spricht.
Ich sehe einen Körper,
sein atmen- nicht hörbar.
Ich sehe ihn fühlen,
doch kann ich es nicht spüren.
Ich sehe ihn zweifeln
und kann es nicht begreifen.
Ich sehe ihn gehen
Und kann es nicht verstehen.
Ich sehe ein Licht,
doch heller wird es hier nicht.
Ich sehe eine Mauer,
jetzt empfinde ich den Schauer.
Und ich sehe wieder das Gesicht
Und verstehe auch was es spricht!
